Gemeindegrün Birkenweg / Weisenheimer Str. in Birkenheide

Projektbescheibung

Die Neuanlage des Gemeindegründ umfasst ein Staudenbeet, zwei verschiedene Blumenwiesen, eine Trockenmauer mit Sandfläche, eine Benjeshecke, eine Feuchtmulde, Wildsträucherhecken und einen Totholz,
Laub und Ast-Bereich. Nistplätze für Insekten und Vögel runden das Bild ab.

Wir folgen damit den Empfehlungen der RLP Agroscience GmbH und des Gartengestalters Joachim Hegmann.

Projektziele

  • Erhöhung der Artenvielfalt und Biodiversität in der Gemeinde

  • Nahrungs für Insekten, Reptilien und Vögel

  • Nistplätze und langfristige Ansiedlung von Insekten, Reptilien und Vögeln

  • Ansaat von trockenheitsverträglichen Pflanzen, um eine kostengünstige und nachhaltige Pflege zu gewährleisten

  • Ort der Entspannung

  • Anregung der Bürger*innen für die eigene Gartengestaltung und den Erhalt der Artenvielfalt.

  • Optische und ökologische Aufwertung des Ortseingangs zu Birkenheide

Unterstützung

  • Mitarbeit:
    Bitte melden Sie sich bei Interesse unter guenter.noss@web.de.
    Dank der enormen Hilfbereitschaft der Bevölkerung und ansässiger Unternehmen konnten wir bereits große Teile des Projekts erfolgreich umsetzen. .

  • Spenden sind weiterhin herzlich willkommen und steuerlich absetzbar.
    Spendenkonto:
    ArtenErben
    Stichwort: Projekte Birkenheide
    Vereinigte VR Bank Kur und Rheinpfalz eG
    IBAN:DE 34 5479 0000 0001 5837 86

  • Bitte denken Sie an die Angabe Ihrer Adresse für die Zusendung der Spendenbescheinigung.

Überblick

ArtenErben bei der Arbeit

21-05-10 letzter Schliff Trockenmauer
21-05-10 letzter Schliff Trockenmauer

21-05-10 Verteilen der Staudenpflanzen
21-05-10 Verteilen der Staudenpflanzen

21-05-07 Arbeiten Trockenmauer 2.JPG
21-05-07 Arbeiten Trockenmauer 2.JPG

21-05-10 letzter Schliff Trockenmauer
21-05-10 letzter Schliff Trockenmauer

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Elemente des neuen Gemeindegrüns

Elemente

Staudenbeet

Stauden sind genügsame, krautige Pflanzen, die mehrere Jahre überdauern und jedes Jahr blühen. Wir haben ca. 600 Stauden in Beete mit speziellem Substrat eingesetzt, das nährstoffarm ist und die Feuchtigkeit hält

21-05-13 Staudenbeet.JPG.jpg
Trockenmauer

Die Steine liegen "trocken" aufeinander, denn die Fugen werden nicht mit Mörtel verfüllt.  In den kleinen Mauernischen finden Wildbienen, Hummeln,  Eidechsen Unterschlupf

21-05-13 Trockenmauer mit Sand und Wurze
Feuchtmulde

Die Anlage der Feuchtmulden dient hauptsächlich dazu, lokal begrenzt feuchtere Bodenverhältnisse ür Amphibien und Wiesenbrüter zu schaffen.

21-05-13 Feuchtmulde.JPG.jpg
Benjeshecke

Benjeshecken oder Totholz­hecken sind Hecken, die durch  lockere Ablagerungen von hauptsächlich dünnerem Gehölzschnitt, wie Ästen und Zweigen, durch Samenanflug oder Pflanzungen entstehen

21-05-13 Nebjeshecke.JPG.jpg
Totholzstapel

Totholz ist ein besonders artenreicher Lebensraum. Es dient vielen Insekten als Unterschlupf und Jagdrevier.

Blumenwiese

Die neue Blumenwiese für Schmetterlinge und Bienen ist eingesäht. Sie wird im Sommer in Verbindung mit den Hecken Schutz für Vögel und Igel bieten und außerdem  prächtig aussehen.

21-05-13 Bluemnwiese 2.JPG.jpg

Herzlichen Dank!

  • Ortsgemeinde Birkenheide

  • Verbandsgemeinde Maxdorf

  • Firma Schanzenbächer - Birkenheide

  • Gartengestaltung Hegmann - Limburgerhof

  • Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG - Geschäftsstelle Maxdorf

  • Sparkasse Vorderpfalz - Geschäftsstelle Maxdorf

  • Adler- Apotheke Maxdorf

  • EM-Technik Maxdorf

  • Helferinnen und Helfer

  • Private Spenderinnen und Spender

 

Pflege:

 

  • Bei der Anlage der bepflanzten Wildstaudenbeete und der angesäten Blumenwiesen werden weitestgehend einheimische, trockenheitsverträgliche Pflanzen (Stauden, Gehölze, Ein- und mehrjährige Pflanzen) bzw. regionales BIO-Saatgut einer einheimischen Wiesenmischung verwendet. Wir gehen davon aus, dass die Staudenbeete in dem Jahr der Pflanzung, insbesondere in den Sommermonaten alle 2 Wochen gewässert werden müssen. Dazu wird ein Gießplan erstellt und die Arbeiten werden vom Verein „ArtenErben e.V.“ durchgeführt.

 

  • Durch die angepasste Staudenauswahl und des geeigneten Substrats muss in den Folgejahren nur noch während extremer Hitzeperioden gewässert werden. Die Staudenbeete benötigen etwa 7-8 Pflegegänge im Jahr mit einer Pflegezeit von ca. 10 min je m² und Jahr.

  • Die Blumenwiesen werden 2 x im Jahr im Sommer (Juni/Juli) bzw. im Herbst (Oktober) gemäht.  Die Pflanzen in den Staudenbeeten werden im Februar zurückgeschnitten.

  • Die Fläche soll so gestaltet werden, dass das komplette Schnittgut (Laub, Hecke, Mahd,.. ) weitestgehend auf der Fläche in unterschiedlicher Weise verwertet wird bzw. auf der Fläche verbleibt (z.B. Kompostierung, Mulch, Benjeshecken etc.).

  • Auf Seiten von ArtenErben benennen wir einen Hauptansprechpartner für die Fläche, der auch Pflegearbeiten auf der Fläche organisiert.

  • Wir haben aber auch den WorstCase Vereinsauflösung betrachtet. Von der Gemeinde haben wir die Zusage, dass die Fläche vom Bauhof weiter gepflegt wird. Wir sind auch bei der ganzen Planung und Anlage der Flächen in enger Abstimmung mit dem Bauhof.

  • Was die Zerstörungswut mancher Menschen angeht, haben wir nur indirekt einen Einfluss. Zum einen wollen wir die Anwohner um das Gemeindegrün gewinnen, ein Auge auf die Flächen zu werfen. Zum anderen hoffen wir auf die Vernunft der Menschen.

 

  • Wir hatten letztes Jahr den Brucknerkreisel in Maxdorf angelegt. Bis heute haben wir dort keinen Vandalismus erlebt.